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Unüberschaubare Vielfalt

Der Markt an Kameras und Fotoausrüstung ist einfach riesig!
Spiegellose Systemkamera oder digitale Spiegelreflex? Brauch ich ein Dreibein-Stativ oder ein Objektiv mit möglichst offener Blende?

Nicht nur die Fachbegriffe können verwirren, sondern auch allein schon die Auswahl!

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit…

alles… meistens!
Außer ich habe etwas ganz spezielles vor – wie zum Beispiel Milchstraßen-Fotografie oder Portraits. Bei solchen Vorhaben beschränke ich mich auf das Wesentliche.

Ich stelle mal meine gesamte Ausrüstung mit dazugehörigen Links vor.
Die Links selbst sind “sponsored Links” – wenn Ihr über den Link etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision, ohne, dass Ihr auch nur einen Cent mehr bezahlen müsst.

Die Kameras

Hauptkamera ist die Canon 6D Mark II. Diese kommt in den meisten Fällen zum Einsatz. Sie überzeugt durch einen erstklassigen Autofokus, sehr gute Auflösung, ebenso guter Akkulaufzeit und einem hervorragendem Rauschverhalten.

Wenn die große Spiegelreflexkamera samt Objektiv zu schwer ist, dann wechsle ich zur Sony Alpha 6000 mit dem 16-50mm Objektiv. Hier handelt es sich um seine spiegellose Systemkamera. Das heißt, diese Kamera hat keinen Spiegel mehr der hochklappt. Dadurch sind solche Kameras natürlich auch kleiner und leichter. Sony hat sehr gute Sensoren, die gut mit schlechten Lichtverhältnissen klar kommen. Zusammen mit dem Allround-Objektiv ist das die perfekte Reisekamera!

Die Objektive

Für die Canon habe ich verschiedene Objektive, je nachdem, was fotografiert werden soll, werden diese EF-Objektive dann verwendet.

Das wohl beste Objektiv ist das Canon EF 24-70 2.8 L II USM. Diese Linse verfügt über eine sehr universelle Brennweite. Somit sind damit Landschaftsaufnahmen als auch Portraits möglich. Durch die maximale Offenblende von 2.8 funktioniert das alles auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Der USM-Autofokus ist sehr präzise und wahnsinnig schnell.

Meine typische “Landschafts- und Architekturlinse” ist das Canon EF 16-35 F4 L USM Objektiv. Das perfekte Objektiv um sehr viel von der Landschaft, dem Himmel oder auch dem Raum einzufangen. Trotz der geringen Brennweite hat dieses Objektiv eine relativ geringe Verzerrung und auch wie die vorhergegangene Linse einen sehr akkuraten und schnellen AF.

Dazu gesellen sich noch zwei Portraitlinsen. Das Canon EF 85mm 1.8 USM und das Canon EF 50mm 1.8 STM. Dadurch, dass es sich hierbei um Festbrennweiten handelt, erhält man eine sehr hohe Schärfe der Fotos. Durch die 1.8er Blende hat man einen schönen, unscharfen Hintergrund und eine gelungene Freistellung des Models. Ein weiterer Vorteil ist die Lichtstärke, so dass man auch noch in der Dämmerung brauchbare Ergebnisse erzielen kann.

Und zu guter letzt: Das Canon EF 75-300 4.0-5.6 III  – das billige Zoom Objektiv von Canon. Nun – eins vorweg: Es ist günstig. Mehr aber auch nicht. Ich habe die Linse einfach mal ausprobieren wollen und für ca. 100,00 € kann man auch nicht viel erwarten. Es überzeugt weder durch Schärfe oder einen schnellen und genauen Autofokus, noch durch die Verarbeitung. Ich weiß nicht mal, warum ich dieses Objektiv noch habe und führe es nur der Vollständigkeit halber noch auf.

Sicherer Halt – meerwasserbeständig

Wenn man schon eine gute Kamera hat, dazu noch ein hochwertiges Objektiv, dann kommt man nicht drum rum, auch auf den Untergrund zu achten. Dieser sollte natürlich nicht wackeln und das Equipment sicher und stabil halten.

Der Klassiker: Ein Dreibei-Stativ!
Hier kommt bei mir das Cullmann 55460 Mund 525M zum Einsatz!
Mit dem praktischen Drehverschluss der ausziehbaren Teleskop-Beine kann man die deren Länge schnell anpassen. Der voll bewegliche Kugelkopf nimmt auch schwere Kameras ohne Wackeln sehr gut auf. Hinzu kommt, dass das Stativ salzwasserbeständig und auch nicht allzu schwer ist.

Auf Reisen: Das kleine Velbon EX-Mini Stativ. Es ist natürlich nicht so hoch wie das Cullmann Stativ, aber dennoch klein, leicht, praktisch – und passt ins Handgepäck im Flugzeug! Es ist ausreichend stabil und man kommt durch die verstellbaren Beine sehr weit zum Boden. Das ist gut für die Perspektive, wenn man mit einem Weitwinkel-Objektiv fotografiert!

Allrounder: Der Bohnensack Profi City von Riceq. Auch wenn man es kaum glauben mag, so ein Bohnensack ist unglaublich praktisch. Er braucht wenig Platz, darf ruhig mal nass und schmutzig werden durch die Kunststoffgranulat-Füllung und passt sich jedem Untergrund perfekt an. Sogar auf Ästen funktioniert das, hier aber echt auf die Absturzsicherung der Kamera achten!

Zu hell? Zu dunkel?

Wenn man etwas fortgeschrittener ist und auch am Tag mal etwas länger belichten will, braucht man einen sogenannten ND-Filter. Dieser wird vor das Objektiv geschraubt und macht das Foto um einen gewissen Faktor dunkler, und um diesen Faktor kann man dann länger belichten. Somit kann man z.B. Wasser etwas glatter erscheinen lassen oder belebte Orte fast menschenleer machen. Ich nutze hierfür den Rollei Premium Rundfilter ND1000 mit 82mm Durchmesser.

Falls es aber in der Nacht zu dunkel wird, und man länger belichten will, als die Kamera das eigentlich zulässt, schadet ein Fernauslöser nicht. Der Canon RC-6 Fernauslöser ist einer der einfachsten und robustesten. Somit kann man so lange belichten wie man möchte und ist nicht an das 30 Sekunden Maximum gebunden. Hier muss natürlich auf die Kompatibilität mit der eigenen Kamera geachtet werden.

Will man Menschen oder andere bewegte Dinge fotografieren, kommt der typische Blitz zum Einsatz. Die meisten Vollformatkameras haben keinen internen Blitz und somit muss ein Zusatzgerät her, das oben auf den “Blitzschuh” geschraubt wird. Hier habe ich den Yongnuo YN560-III. Dieser arbeitet zuverlässig und ist an die jeweilige Lichtsituation gut anzupassen.

Braucht man alles?

Nein, tut man nicht. Zumindest kann man das nicht pauschal sagen. Es kommt immer darauf an, was man für ein Foto machen möchte. Wer nur Landschaften ablichtet, spart sich den Blitz, braucht aber dafür ein Stativ. Wer Menschen in Bewegung fotografiert, braucht einen guten Autofokus, nen Blitz, spart sich aber alles andere.

Für jeden Einsatzzweck gibt es also Zubehör und Ausrüstung, die genau dafür geschaffen ist! Diese dann noch richtig einsetzen und dem perfekten Foto steht nichts mehr im Wege!
Für Fragen bin ich natürlich jederzeit gerne erreichbar!

Ich hoffe, dass ich diese Zusammenstellung auch einigermaßen informativ gestalten konnte und wünsche euch viel Erfolg beim Ausprobieren und shoppen!

Euer Daniel